pepperoni
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2007-
März
16
Reihe - DIALOGE -
Heute:
Im Gespräch mit Carel Gott
ist: Heidi Witzka
HWi

Akosmistikon
=Heidi Witzka
Leiterin der Auslandsabteilung im Schreibnetz-Verlag
=Carel Gott
Wohnt im Penthous des Schreibnetz-Verlag-Buildingsbums


Ich bin sehr erfreut darüber, dass Sie bereit waren zu diesem Gespräch. Es ist mein erstes Interview im Schreibnetz-Verlag. - Was ich Sie im Aufzug immer fragen wollte -, was mir aber immer sehr unschicklich der Umstände wegen schien, - ist die Frage nach der Eigentümlichkeit  Ihres Namens. Sie haben einen Namensvetter....
Ja! Hätten Sie es mich nur gefragt im Aufzug. Auf dem oberen Knopf dort, steht ja ganz deutlich mein Name. Die Leute wollten auch schon einmal Autogramme. Kinder fragten mich, ob ich die Biene Maya persönlich kennen würde. Dann sollte ich Laras-Them aus Doktor Schiwago singen.
(lacht) Waren die Leute dann sehr enttäuscht ?
Eigentlich nicht. Ich glaube die waren dann sehr beruhigt. Ich habe aber auf meine sehr weitläufige Verwandschaft mit dem Sänger Karel Gott aufmerksam gemacht. Es ist aber sehr weitläufig. Die Herkunft des Namens ist da sehr viel interessanter.
Sie machen mich neugierig. Wo kommt Ihr Name her?
Mein Vorname kommt  im althochdeutschen etwa im siebenten Jahrhundert auf. Karl. Es ist stammverwandt mit Kerl , was Kampfgefährte bedeuten soll. Carel, Carol, Carolus, Caroly, Cyril klingen hier ebenfalls an. Mein Familienname war in der Vergangenheit auch einigen Veränderungen unterworfen....
Man sagte mir, Sie wären während der Nazi-Zeit emigriert.
Während dieser Zeit war ich auf einer Reise. Ich hatte keine Ahnung. Als ich zurückkam war ich sehr erstaunt über die Vorfälle.
Darf ich Sie fragen, wohin die Reise damals ging?
(lacht sehr charmant) Sie dürfen alles fragen! 
Wohin ging die Reise?
 Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Geschäftsgeheimnisse. Es würde der Firma schaden wenn meine Reiserouten allgemein bekannt werden würden. 
 Über Ihre Firma, erzählen Sie mir also nichts? Ein sehr großzügiger Betrieb. Die Firma Schreibnetz-Punkt-Deutschland bezahlt in diesem Gebäude, welches Ihrer Firma gehört, keinen Euro-Cent Miete!
 Richtiger ist: Herr Dahn hat sich, - ohne nachzufragen -, hier im Hause eingenistet und breit gemacht. Bei dem sehr großen Leerstand ist es aber keine Schädigung des Betriebes. Ich fasse den Einzug des sogenannten Schreibnetz-Imperiums als Sponsoring auf. Es nimmt dem Gebäude die Leere. 





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